reha_sued  

 

20 Jahre
Reha Süd Websuche
  Kontakt  
  Impressum  
  Datenschutz  
 
Rehazentrum Freiburg
Sie sind hier:  Startseite  |  Betsi      
Rehazentrum Freiburg
Betsi

„Betsi“ bedeutet „Beschäftigungsfähigkeit teilhabeorientiert sichern“ und ist ein Präventionsprogramm der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg zum Umgang mit gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz.
Das Programm war bis 2012 in der Erprobungsphase und gehört nun zum festen Bestandteil des Leistungskataloges der DRV.

Ziel des Programms ist die Erhaltung der Gesundheit, Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit gefährdeter Arbeitnehmer. Berufstätige sollen durch eine möglichst frühzeitige Veränderung ihrer Lebens- und Arbeitsstrategien ein gesundheitsförderndes Verhalten erlernen und dieses in ihren beruflichen und privaten Alltag integrieren.

Zielgruppe
Für alle Berufstätigen, die durch drohende oder beginnende gesundheitliche Beschwerden Probleme am Arbeitsplatz haben. Dabei muss einer der folgenden Faktoren zutreffen:
Zu wenig Bewegung
Probleme mit Gewicht und Ernährung
Rückenschmerzen
Bluthochdruck
Diabetes mellitus
Ungünstige Arbeitsbedingungen (Schichtarbeit, Lärm, Kälte, Hitze, Haltung etc.)

>> NICHT geeignet sind Berufstätige, bei denen die Beschwerden bereits massiv  vorhanden sind oder die Arbeitsfähigkeit aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr gegeben ist, dies stellt dann (nach ärztlicher Prüfung) eher eine Indikation für eine Rehabilitationsmaßnahme dar.

Antragssteller
Die Auswahl erfolgt im Normalfall über den Betriebs-/Werksarzt, bei kleineren Betrieben über den Hausarzt.
Betsi
Das Programm (ausgerichtet für Gruppen bis zu 15 Personen) ist in verschiedene Phasen aufgeteilt, in denen die Betroffenen aktive und schulende Leistungen erhalten. Dies erfolgt zu Beginn intensiv-stationär, im weiteren Verlauf berufsbegleitend-ambulant. Am Ende des Programms, das über etwa ein halbes Jahr andauert, steht ein nochmaliger kurzer stationärer Wochenendaufenthalt, in dem das durchgeführte Programm resümiert und rückblickend analysiert wird:

Phase 1:
Einwöchiger Intensivaufenthalt in einer stationären Einrichtung oder ambulanten Tagesklinik
Inhalte:
Umfassende Untersuchung, Physiotherapie, Herz-Kreislauftraining, Entspannungstraining, Wassergymnastik, Schulungen (Stressbewältigung, selbstständiger Trainingsaufbau, Ernährungsberatung etc.)
Betsi
Phase 2:
3-monatiges berufsbegleitendes Gesundheits-Training in einer betriebsnahen ambulanten, von der DRV anerkannten  Einrichtung.
Inhalte und Rahmen:
Geräte- und Ausdauertraining, Stressbewältigung, Koordinationstraining, Funktionsgymnastik, Rückenschule, Walking etc.) – entsprechend der Nachsorge-Programme IRENA und ASP; Dauer: 90 Minuten, Frequenz 1-2x/Woche außerhalb der Arbeitszeit (unter Berücksichtigung von Schichtarbeit), insgesamt 12 Behandlungseinheiten.
Betsi
Phase 3:
Selbstständige Fortführung des Trainings in der Einrichtung der zuvor genannten Phase 2; dies erfolgt 1-2x/Woche in Eigenregie über weitere 3 Monate, außerhalb der Arbeitszeit.
Betsi
Phase 4:
Abschließender intensiver Wochenendaufenthalt in einer ausgewählten Präventionsklinik mit Abschlussuntersuchung und weiteren Therapieempfehlungen.

REHA SÜD bietet dabei in Kooperation mit regionalen Unternehmen die Bausteine für die „Phase 2“ des Programms an, in der berufsbegleitend und ambulant über drei Monate hinweg 1 bis 2 Mal pro Woche ein Gesundheitstraining stattfindet.
Die Inhalte und der Rahmen entsprechen dabei in etwa denen der Reha-Nachsorgeprogramme IRENA und ASP:
Durch erfahrene Therapeuten wird auf gesundheitsorientierter Basis und anhand der individuellen Probleme des Teilnehmers ein spezifisches Programm erarbeitet und begleitet. Dabei soll der Trainierende immer mehr Kompetenz zur Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem Verhalten erhalten. Individuelle Arbeitsplatzbezogene Therapieeinheiten („ABT“ und „AMTT“), Stressbewältigungs-Strategien (Entspannungstraining) sowie Schulungen zur Integration gesundheitsfördernden Verhaltens in den Alltag („Pro-Aktiv“-Seminare) komplettieren das Programm dieser zweiten Phase.

Kosten
Generell sollen die Kosten anteilig von allen getragen werden, die Interesse an der Gesunderhaltung des Beschäftigten haben: Der Arbeitnehmer selbst, der Arbeitgeber und die Rentenversicherung.
Für die in den ausgesuchten Reha-Einrichtungen betreuten Phasen (1, 2 und 4) werden die Kosten von der Deutschen Rentenversicherung übernommen.
Für den stationären Aufenthalt in der Rehaklinik fallen für den Patienten in der Regel 10 Euro Zuzahlung pro Tag an.
Während der ersten Intensivwoche erhält der Teilnehmer eine Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber - dies sollte als Investition gesehen werden, um höhere Kosten zu vermeiden, die bei längerem Krankheitsausfall anfallen würden.
Die Eigentrainingsphase wird vom Teilnehmer selbst finanziert, die Kosten hierfür legt die Einrichtung selbst fest (zum Beispiel Eigentraining 2x/Woche für 3 Monate = 180 Euro). Ggf. ist hier nach Absprache eine Unterstützung zum Erhalt der Gesundheit durch den Betrieb möglich.
Für Beschäftigte in Kurzarbeit gelten besondere Regelungen.

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei den Ansprechpartnern der regionalen und überregionalen Servicestellen für Rehabilitation der DRV.
Einen Flyer der DRV zum Betsi-Programm können Sie hier herunterladen:
klick mich   Betsi-Flyer »


ZOOM
Kräftigung der Rumpfmuskulatur mit Sequenztrainingsgeräten

ZOOM
Isokinetische Muskelfunktionstherapie

ZOOM
Herz-Kreislauf-Training

ZOOM
Rückenkräftigung
Home  |  Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Suche